Die Bedienung einer Website soll Spaß machen und kinderleicht von der Hand gehen. Doch wie lässt sich herausfinden, was das Publikum wirklich kann und will?
Eindrucksvoll, äußerst effektiv und sehr aussagekräftig: Das Mousetracking gehört zu den modernsten Methoden, die im Rahmen des Usability-Testings der eigenen
Website zur Verfügung stehen. Sie ermöglicht das “Mitschneiden” aller Aktivitäten des Website-Besuchers, die über die Maus und die Tastatur getätigt werden.
Es scheint so, als ob Sie einem Besucher dabei direkt über die Schulter sehen könnten. Jeder Besuch lässt sich als “Video” abspielen und kann so wichtige Hinweise auf Probleme bei der Bedienung geben. Neben den Einzelbesuchen können die gesammelten Daten auch in aggregierter Form über eine wärmebildähnliche Darstelliung (Heatmap) visualisiert werden.
Mousetracking dient als Schlüsseltechnologie aber auch zur Optimierung der Usability-Aspekte, die Einfluss auf das Ranking nehmen. Damit führt deren Einsatz nicht nur zu einer besseren Conversion, sondern gleichzeit auch zum Ausbau einer Suchmaschinenoptimierung.

Zur Analyse einzelner Besuche, können diese als Video wiedergeben werden. Durch die Einzelsession-Analyse können Bedienungsfehler, die sich aus einer Handlungssequenz ergeben, schnell erkannt werden. Versucht ein Nutzer beispielsweise zur nächsten Produktseite zu gelangen, dafür aber vier Versuche benötigt, weil der entsprechende Link zu klein ist, so lässt sich dies nur in der Einzelsession-Analyse ermitteln.
Neben den Einzelsessions können Sie mit den Clickmaps eine aggregierte Darstellung der Klick-Aktionen aufrufen. Da ein Klick als Interaktionsintention gedeutet werden kann, lässt sich so ermitteln, welche Elemente einer Website als Interaktionselement wahrgenommen wurden, obwohl es sich nicht um einen Link oder einen Button handelte.
Eine Movementmap zeigt die Mausbewegung mehrerer Nutzer ebenfalls aggregiert in Form einer Heatmap an. Der Einsatz von Heatmaps eignet sich besonders, um den Aufmerksamkeitsfokus der Nutzer zu identifizieren.
Solche Bereiche, die häufiger mit der Maus überfahren wurden, erscheinen dort in einer wärmeren Farbe.
Mit der Formularstrecken-Analyse lässt sich ebenfalls aggregiert darstellen, welche Formularfelder Felder von den Nutzern ausgefüllt wurden.
Nicht selten lassen sich über diese Methode die Ursachen für nicht erreichte Ziele identifizieren.