Die Qual der Wahl der Keywords: Die richtigen Suchbegriffe finden

Die Suche nach den richtigen Begriffen und Begriffskombinationen ist schwierig. Die Zahl der gesuchten Suchbegriffe steigt von Jahr zu Jahr an, denn die Suchenden lernen, wie man möglichst schnell passende Ergebnisse erhält und verwenden immer mehr Wortkombinationen bei der Suche.

Zunächst möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Suchende sich verhalten, um daraus Rückschlüsse zu ziehen auf die richtigen Begriffe und die richtige Strategie bei der Auswahl von Begriffen.

Die Ergebnisse einer Suchmaschinenoptimierung werden besser sein, je besser die Begriffsliste auf die Zielgruppe abgestimmt ist! Betrachten wir dazu die von Chris Anderson entwickelte „Long Tail“ Theorie , die besagt, dass sich Nischenprodukte im Internet besser verkaufen lassen. Unsere Erfahrung aus hunderten Optimierungen zeigen ganz klar, dass die Qualität der Besucher über spezifischere Begriffe höher ist. Daraus resultiert auch eine höhere Konversionsrate. Ein Beispiel:

„Neuwagen“ hat eine schlechtere Konversionsrate als „EU Neuwagen“, „BMW Neuwagen“ oder „Neuwagen Preisvergleich“

„Personalberatung“ hat eine schlechtere Konversionsrate als „Personalberatung München“, „IT Personalberatung“ oder „Personalberatung Software“

Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass Suchende bei einem sehr allgemeinen Begriff keine passenden Treffer erhalten und dann die Suchanfrage durch Eingabe eines weiteren Begriffs genauer spezifizieren. Die Long Tail Theorie lässt sich gut auf die Suchbegriffe übertragen, da es zwar viele stark gesuchte Begriffe gibt, aber die Anfragen mit 2 oder mehr Wörtern höhere Konversionsraten haben. Je spezifischer ein Begriff wird, desto höher die Konversionsrate. Dabei muss man bedenken, dass sich spezifischere Begriffe auch leichter optimieren lassen. Angelehnt an die Long Tail Theorie gibt es durchaus Kunden von uns, die mit vielen spezifischeren Begriffen insgesamt mehr Umsatz generieren als mit wenigen stark gesuchten Begriffen.

Folgende Statistik (Stand Juni 2008) zeigt, mit wie vielen Worten Suchanfragen durchgeführt werden . Dabei werden alle Suchanfragen berücksichtigt, nicht das Suchverhalten an sich, also die Tatsache, dass in einem Suchvorgang mehrere Suchanfragen gestellt werden, die meistens dann auch immer spezifischer werden.

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